Cape Town

Julia hat eine Skizze mit dir geteilt-001.jpgLong time no see
Es ist eine Weile her, dass hier etwas passiert ist aber ich habe gerade Semesterferien und versuche mein Blogger Dasein etwas ernster zu nehmen;).
Ich war vor ein paar Wochen in Kapstadt und ich dachte, ich mache hier mal eine visuelle Zusammenfassung davon.
Mir haben aber auch einige geschrieben und nach Tipps für Kapstadt gefragt.
Wir waren leider nur 2,5 Wochen dort und deshalb ist das auch wirklich nur ein ganz kleiner Ausschnitt von dem was Südafrika noch zu bieten hat, aber ich hoffe es hilft euch etwas weiter :).

Die meisten Bilder habe ich mit meiner analogen Kamera gemacht.
Habe jetzt übrigens nicht mehr die Olympus Trip 35, sondern eine Leica Z2X (gekauft bei eBay). Wenn ihr nach Kapstadt fliegt und gerne analog fotografiert, nehmt unbedingt eure Kamera und ganz viele Filme mit, weil man dort die Fotos super schnell und günstig entwickeln und scannen lassen kann (1 Film = umgerechnet ca. 7 EUR).

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Ein paar Fakten zu Kapstadt:

  • Wassermangel in Kapstadt: Pro Tag darf jeder Bürger max. 70L Wasser verbrauchen (In Deutschland wird im Durchschnitt das Doppelte verbraucht)
  • Sicherheit:  Abends sollte man nicht zu Fuß unterwegs sein
  • Uber: Mit Uber kommt man innerhalb der Stadt überall einfach und sehr sehr günstig hin
  • Armut: Der Kontrast zwischen arm und reich ist extrem. Der Großteil der Bevölkerung lebt in Wellblechhütten in Township.
    In Kapstadt ist es normal sich das Essen im Restaurant einpacken zu lassen, wenn man es nicht geschafft hat, um es dann einem Obdachlosen zu geben
  • Apartheid: Bis Anfang der 90er Jahre gab es eine staatlich organisierte Rassentrennung (Bitte informiert euch darüber und geht ins District Six Museum, wenn ihr in Kapstadt seid).

Die meisten Fragen zu Kapstadt habe ich tatsächlich bezüglich der Sicherheit bekommen und ob man irgendwie Angst haben sollte. Wir hatten in den zwei Wochen keinerlei Probleme oder irgendwelche Zwischenfälle, bei denen wir um unsere Sicherheit besorgt waren. Trotzdem passt man sein Verhalten natürlich an und ist vorsichtiger als in Deutschland. Sobald man dort ist, merkt man schnell in welchen Gegenden man z.B. nicht einfach mit seinem Smartphone in der Hand rumlaufen sollte.
Man merkt auch schnell, dass Abends/Nachts keiner mehr zu Fuß unterwegs ist, deshalb macht man das dann auch lieber nicht.
Ich würd jetzt gerne anfangen davon zu erzählen, dass Sicherheit eine Illusion ist, aber das geht wohl zu weit haha. Kurz gefasst: Es ist Südafrika. Es ist definitiv anders als Deutschland. Angst haben braucht man nicht. 🙂

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Wie bereits gesagt – wir waren nur 2,5 Wochen in Kapstadt, was definitiv zu kurz war.
Deshalb gibts hier auch glaube keine großen Geheimtipps, aber hier einmal die Orte, die mir am besten gefallen haben:

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Was auch noch mega schön sein soll, ist den Lions Head hoch zu hiken.
Wir haben es leider nicht machen können, weil dieser zu dem Zeitpunkt restauriert wurde und deshalb geschlossen war.EDITED15.jpgIn der ersten Woche waren wir nur innerhalb der Stadt unterwegs und sind überall mit dem Uber hingefahren. Für die zweite Woche haben wir uns dann ein Auto gemietet.

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Side Note: Ich habe absolut k e i n e Ahnung von Wein. Hier in Deutschland greife ich meist in das Weinregal im Supermarkt, was am leersten aussieht und denke mir andere Weinkenner finden den bestimmt gut :D.
Wir haben aber super oft den Tipp bekommen ein Weingut zu besuchen und ein „Wine Tasting“ zu machen. Achtung Spoiler: Wir haben kein Wine Tasting gemacht,
weil a.) Keine Ahnung von Wein und b.) Das ging nur bis 15 Uhr und wir kamen zu spät.
Aaaber Leute „Babylonstoren Wine Estate“ ist wohl der idyllischste und schönste Ort an dem ich jemals war. Es ist ca. eine Stunde Fahrt entfernt von Kapstadt (Eintritt kostet 2-3 EUR). EDITED16.jpgEDITED17.jpgProcessed with VSCO with m5 presetEDITED18.jpgcheapmans3.JPG

Die Zeit war leider zu kurz um die gesamte Garden Route zu machen und wir wollten es auch nicht unter Zeitdruck machen. Deshalb sind wir mit dem Auto nur nach Wilderness gefahren und haben dort zwei Nächte im Fairy Knowe Backpackers Hostel übernachtet.

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Wir hatten in dem Hostel auf jeden Fall eine mega gute Zeit und ich kann es jedem weiterempfehlen.
Es ist viel mehr eine Art Kommune als ein klassisches Hostel.
Abends saßen alle zusammen am Lagerfeuer haben gegrillt und es gab auch jeden Abend Live Musik, die auch noch richtig gut war.

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Tagsüber kann man sich vom Hostel ein Kayak leihen, um damit dann zum Wasserfall in Wilderness zu kommen (das letzte Stück muss man dann noch wandern).

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Bevor wir zurück nach Kapstadt gefahren sind, sind wir noch eine Stunde weiter nach Knysna gefahren (ca. eine Stunde Fahrt von Wilderness).
Dort waren wir im Knysna Elephant Park. Das ist eine Auffangstation für gerettete Elefanten, welche 1994 von einem Ehepaar gegründet wurde, um weisen Elefanten Hilfe und einen Zufluchtsort zu geben.
Es gibt tatsächlich immer noch Menschen, die Elefanten jagen und früher war es noch viel mehr der Fall. Dadurch gibt es Elefanten Babys, die ganz alleine sind und ohne Hilfe nicht überleben würden. Genau solche Elefanten werden dann im Knysna Elephant Park aufgenommen (aber auch Ex-Zirkus Elefanten). Aktuell leben dort 12 gerettete Elefanten. Wenn es den Elefanten besser geht, werden sie aber auch wieder in die Wildnis entlassen. (Weitere Infos zum Park findet ihr hier: https://knysnaelephantpark.co.za/home/our-story/).
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Ich glaube ich brauche nicht sagen, dass es ein einzigartiges Erlebnis war.
Zudem hatte ich das Gefühl, dass die Mitarbeiter die Elefanten sehr gut behandeln und es insgesamt eine sehr familiäre Atmosphäre ist :).

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Einige hatten mich auch nach meinen Lieblings-Stränden in Kapstadt und Umgebung gefragt. Grundsätzlich eignet sich Kapstadt für einen reinen Strandurlaub nicht so gut, weil das Wasser super super kalt ist. Wir waren aber trotzdem ziemlich oft am Strand und haben dort gelesen, uns gesonnt und uns ein paar Mal ins Wasser gewagt.
Hier die Strände an denen wir waren (alle waren unglaublich schön) :

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Kapstadt ist übrigens voll von super modernen „angesagten“ Restaurants und Bars.
Die hier fand ich am besten:
(Aber ganz ehrlich: Die sind alle sehr sehr ähnlich –
euch erwartet nichts anderes, als das was man hier in Deutschland in Großstädten auch schon gewohnt ist)

  • Clarkes Diner: 133 Bree St.
  • Yours Truly: 73 Kloof St.
  • Truth Coffee Roasting: 36 Buitenkant St.
  • Galbi Restaurant: 210 Long St.
  • The Gin Bar

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Falls ihr noch Fragen habt, schreibt mir 🙂

 

xx

Julia

PS: Der Beitrag ist nicht gesponsored oder so. Wir haben für alle Dinge selbst bezahlt und keins der erwähnten Restaurants, Freizeitaktivitäten, etc. weiß, dass ich überhaupt existiere. Ich weiß nicht, ob man das jetzt trotzdem als Werbung kennzeichnen sollte.
Aber sicher ist sicher: Werbung.
(Bitte verklagt mich nicht :D)

3 Gedanken zu “Cape Town

  1. hi, du hast super schöne Bilder, hier und auf Instagram ❤ ich wollte fragen, was empfiehlst Du lieber: Kapstadt oder Kalifornien? 🙂 ich plane jetzt eine Hochzeitsreise und weiß nicht welcher Ort dafür besser wäre und ich träume von diesen beiden schon seit Langem 😀
    LG
    Lena

    Gefällt mir

    1. Hi Lena 🙂 vielen Dank!
      Ich kann dir beide Orte sehr empfehlen. Von der Landschaft her fand ich Kapstadt tatsächlich auch ähnlich zu Kalifornien. Ich glaube egal für was du dich von beiden Sachen entscheiden würdest wäre es mega schön. Kapstadt ist auf jeden Fall um einiges günstiger und man kann wenn man sich ein Auto mietet ganz coole Touren machen wie die Garden Route (Safaris, Wasserfälle, etc.). Also denke, dass man in Südafrika (vor allem im Hinblick auf die Tierwelt) mehr sieht bzw. mehr unternehmen kann als in Kalifornien.

      Liebe Grüße 🥰
      Julia

      Gefällt mir

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